Sie befinden sich hier:

21.09.2022

Voll Crank! Kunstköder auf Krawall gebürstet!

Wie viele Wobbler braucht ein Angler?

Diese Frage lässt sich wahrscheinlich nicht klar beantworten. Tatsächlich werden es viele sein – und doch sind es nie genug! Die Einsatzbereiche von Kunstködern sind sehr vielfältig. Kein Wunder, dass so mancher Angler kopflos durch den Wobbler-Wald irrt und am Ende doch nicht weiß, welches Produkt sein Anglerglück perfekt macht.

Eine ganz klare Empfehlung gibt es vom Quantum-Produktmanager Finn Kruse, der immer und immer wieder überlegt, wie er uns Raubfischanglern den Tag mit tollen Fängen versüßen kann. Jetzt sichert eine speziell von ihm entworfene Wobblerrange das Vorhaben. Mit sehr viel Hingabe und Leidenschaft hat er einen kleinen aber feinen Crankbait-Clan entwickelt. Jeder einzelne passt perfekt in die Raubfischszene und ist bis ins kleinste Detail auf die Anforderungen zugeschnitten.

Damit werden die bissigen Jäger aus der Tiefe gern mal einen Stop beim Angler einlegen. Diese Kunstköder frohlocken mit sechs unterschiedlichen Farben, sind sorgfältig durchdacht, sehr flexibel und äußerst fängig und halten jeder Beanspruchung stand. Einfach der Hammer! Dazu sind sie noch preisfreundlich! Ein paar Tipps vom Kunstköder-Experten helfen bei der Auswahl.

Für welche Fischarten sind sie interessant?

Die Zielfischscheibe dieser Wobblerrange ist genauso unterschiedlich wie die von Wobblern an sich. Von Barsch, über Forelle, Hecht, Rapfen, Döbel, Zander und Wels ist alles dabei und lässt sich besonders effektiv im Sommer beangeln. Auch wenn die etwas dralleren Crankbaits mit Tauchschaufel nicht so attraktiv wirken, wie vielleicht schnittige Jerk- oder Twitschbaits, lassen sich mit diesen Wobbler-Klassikern die geilsten Fische fangen. Das „Cranken“ ist eine der beliebtesten und leichten Köderführungsmethoden. Crankbaits werden gleichmäßig eingeholt, so dass diese Köder ihr ganz eigenes Laufverhalten präsentieren. Über den eigenen Fangcharakter dieser tollen Köderserie erfährt man natürlich immer am besten durch eigene Praxiserfahrungen an einem geeigneten Gewässer. Die komplette Serie ist low floating bis floating. Die Slim Minnows sind als Suspender die Ausnahme.

Der FAT Minnow SR & DR ist ein Crankbait, den es in 4 und 6,5 Zentimetern und als Flach- (SR) und Tiefläufer (DR) gibt. Die SR-Versionen haben eine Lauftiefe von unter einem Meter, während die DR-Versionen bis auf 3 Meter abtauchen. Durch die korpulente und dickliche Körperform machen diese Cranks enorm viel Druck und reizen nahezu jeden Räuber. Die kleineren FAT Minnows sind ideal für Döbel, Forelle und Barsch. Auf die größeren fahren Hecht, Zander, Barsch und Wels ab.

Der Crank N‘ Blade ist die große FAT Minnow SR-Version mit einem Spinnerblatt am hinteren Ende. Im Fokus steht bei diesem Köder klar der Hecht in flachen Wasserbereichen. Bis zu einem Meter tief läuft dieser Wobbler und macht beim Einholen auf die Rute extrem viel Druck – zum einem durch die pralle Körperform und zum anderen durch das zusätzliche Spinnerblatt. Insbesondere bei trübem Wasser spielt der Crank N‘ Blade seine Stärken aus und kann durchaus auch Welse zum Anbiss verleiten. Ein autoritärer Happen!

Beim Jointed Minnow handelt es sich um einen zweiteiligen Wobbler. Die SR-Version ist 5,5 Zentimeter lang und taucht bis auf einen Meter tief, während die normale Version 8,5 Zentimeter lang ist und bis auf 2 Meter Tiefe sinkt. Durch diese Teilung entsteht unter Wasser ein sehr natürliches Laufverhalten, welches selbst vorsichtige Räuber an den Haken lockt. Barsch, Hecht und Forelle stehen bei diesem coolen Köder auf dem Speiseplan.

Der Slim Minnow ist der letzte Wobbler dieser Serie. Mit 7,5 Zentimetern in der normalen und 9,5 Zentimetern in der SR-Version hat man mit ihm einen gut geführten Twitchbait. Anders als die zuvor genannten Hardbaits sind diese nicht floating, sondern suspending. Dank dieser Eigenschaft können die Köder lange aufrecht stehen und später je nach Führungsweise unterschiedlich tief geführt werden. Du kannst ordentlich Gas geben, denn sie können bis zu drei Meter tief versenkt werden. Zum anderen kann man sie auch kurz unter der Oberfläche führen, was sie somit nicht nur zu wahren Rapfen- und Döbelkillern macht, sondern auch zu hervorragenden Forellen-, Barsch-, Hecht- und Zanderwobblern. Die Führungsweise bestimmt dabei die Fischart. Zum Zander- und Döbelangeln kann der Raubfischangler die großen Versionen langsam leiern, zum Barsch-, Hecht- und Forellenangeln twitchen. Ein wahrer Allrounder!

Meine absoluten Geheimtipps:

  • Slim Minnow SR in sand goby ist perfekt zum Hecht twitchen
  • Slim Minnow in real shiner ist perfekt zum Barschangeln
  • Fat Minnow DR in 6 cm hot perch ist ein Killer auf Döbel und Barsch

Ich konnte während des „Crankens“ in der Testphase eine Vielfalt an Fischen mit diesen traumhaften Wobblern überlisten, so auch dieses „60er Silber“ mit dem Slim Minnow SR in hot perch. Mit den Q-Cranks kurbelst Du Dir die knallharten Bisse. Es bleibt nur noch die Qual der Wahl.

Viel Spaß beim Probieren wünscht Euch...
Lennart Düring, Team Quantum


Die Crank-Serie im Überblick: