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10.06.2022

Starker Finaltag mit 4street Chatterbait

Tostedt. Bei der diesjährigen „Predator Tour“ lagen die Quantum-Angler Wim Christiaens (Belgien) und Lennart Düring (Deutschland) vor dem Finaltag auf einem sensationellen zweiten Rang. Die beiden hatten bei diesem Turnier in den Niederlanden mit fast 150 Bootsteams von der ersten Sekunde an der Spitze mitgemischt: Die geforderten drei Barsche konnten sie mit Exemplaren von 43, 43 und 45 Zentimetern gleich zu Beginn in nur fünf Würfen abhaken! Zwei gute Zander von 70 und 75 Zentimetern wurden beim pelagischen Angeln mit Quantum Pelagic Shads auch bald überlistet. Ihr Lauf setzte sich fort.

Doch die gute Position nach zwei Tagen war beileibe kein Garant, auch am Ende auf dem Treppchen zu stehen. Zum Schluss hin kann eben immer noch alles passieren. Mit einem Marschall und einer Kamera an Board ging es in das vom Wetter her stürmische Finale. Nachdem Lennart am ersten Tag einen großen Hecht verloren hatte, war die Anspannung hoch, galt es doch, die Punkte gerade in dieser Rubrik aufzubessern. Einen Esox mit 112 Zentimetern konnte zunächst Wim solide in den Kescher führen.

Während Lennart weiter auf Barsch fischte, gab es bei ihm einen Knall: 119 Zentimeter pure holländische Hechtpower an seiner 55er Smoke S3 Plus-Rute und das auf einen kleinen 4street Chatterbait! Doch damit nicht genug: am selben Spot auf denselben Chatterbait fing das Duo noch einen 74er Zander und einen 44er Barsch, was das Team erneut auf Podiumskurs brachte. Lennart Düring: „Unglaublich, was das Gerät und unsere Nerven mitmachen mussten. Umso größer war allerdings die Freude, als wir das „Leaderbord“ zum Schluss aktualisierten und wir uns auf dem 3. Platz wiederfanden! Podium – mein Traum wurde wahr!“

Die beiden anderen Quantum-Teams um Hendry Vis und Gerald Vierhout (Niederlande) sowie Gunther Schülzle und Daniel Schmid (Deutschland) fischten ebenso ein solides Turnier: schon im Training wurden die neuen Spinnerbaits der 4street Serie auf ihre Fängigkeit geprüft. Hendry und Gerald fingen damit einige schöne Hechte bis 1,05 Meter. Sie landeten letztlich auf dem 63. Platz der 147 Teams. Gunther Schülzle konnte durch einen am letzten Tag gefangenen 91er Zander auf Dropshot mit einem „B-Ass Shad“ sogar noch auf Rang 42 klettern.

Info: Die „Predator Tour“ findet einmal jährlich in den Niederlanden statt und ist ein Angelturnier auf die Fischarten Zander, Hecht und Barsch. Gefischt wird vom Boot aus im Rheindelta, sprich „Haringvliet“ und „Hollandsdiep“, sowie in den dort mündenden Flüssen. In die Wertung gebracht werden müssen jeweils drei Hechte, Zander und Barsche, wobei die jeweiligen Zentimeter addiert werden. Sind alle neun Wertungsfische gefangen, die so genannte „Full Card“, erhält das Team 1000 Extrapunkte. Der Wettkampf erstreckt sich über drei Tage.

Bild Predatortour 1 (oben): Rechts Quantum-Angler Wim Christiaens (Belgien) und links Lennart Düring (Deutschland)
Bild Predatortour 2 (unten): 4street Chatterbaits waren die Erfolgsgaranten für das Quantum Team
Bild Predatortour 3 (unten): Quantum-Angler Wim Christiaens (Belgien) mit einem starken Hecht bei der Predator Tour 2022