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22.05.2020

Radical Black Session: Fang den Frühlingskarpfen!

Endlich Frühling! Was das bedeutet, weiß jeder Karpfenangler nur zu gut. Karpfenkrawall! Die Karpfen-Kaliber sind wieder da. Nichts hält sie mehr, nach dem endlosen Winter. Jetzt wollen sie nur noch fressen. Doch das Frühjahr hat seine Launen. Mal warm, mal kalt – somit kann es schon mal eine Karpfensession ohne Netz und ohne doppelten Boden geben. Umso wichtiger wird damit die richtige Rute, die richtige Rolle und das richtige Rig. Alle drei müssen ein eingespieltes Team sein. Ich gebe Euch heute einige Tipps zum Frühlingsfischen auf Karpfen, so dass es an Eurer Angelrute baldmöglichst heftig schnackelt.

 

Frühlingsangeln – Karpfen in Sicht

 

Kleine Köder übernehmen im Frühjahr oft eine starke Partie. Denkt nur an Mais, Pellets oder auch Pop-Ups – allesamt können sehr effektiv sein. Es ist allgemein bekannt, dass im Winter nur wenig Futter eingesetzt wird, um Fische an den gewünschten Ort zu locken. Auch im Frühjahr ist es ratsam, den Futterplatz begrenzt zu halten. Zwei Hände Pellets, eine Handvoll Mais, möglicherweise ergänzt mit ein paar Boilies – und es besteht die berechtigte Hoffnung auf Erfolg. Der Trick besteht darin, die Fische zu locken aber nicht zu füttern. Natürlich hängt es von der Wassertemperatur ab, wie viel Futter benötigt wird. Auf Gewässern mit bis zu drei Hektar Fläche hat man mit der oben genannten Futtermenge jedoch einen guten Griff getan.

 

Das Rig 

 

Heute kann einem auf der Suche nach dem richtigen Rig bei der Fülle an Möglichkeiten schon mal der Kopf platzen. Ich halte es normalerweise jedoch sehr einfach und mische meinen eigenen Rig-Cocktail wie folgt: Dazu nehme ich: einen Wide Gape Haken in der Grösse 6, ein Stück Shrink Tube über dem Haken, ein 15 Zentimeter langes Rig (aus flexiblem Material), ein Anti-Tangle-Tube und einen Wirbel. Es ist ein einfaches, aber äußerst effektives Rig, das mir bereits sehr viele Fische im In- und Ausland gebracht hat.

 

Viele der anderen Rig-Optionen können natürlich auch ihren besonderen Mehrwert haben. Denkt nur mal an ein Hinged-Stiff-Rig für das Angeln mit Pop-Ups. Ein super Rig, das sich nicht verwickelt und bei vielen Bedingungen gefischt werden kann (über Kraut, Schlamm, Blättern). Es kommt darauf an, wie weit der Karpfenangler gehen möchte und welches Rig er favorisiert. Nur: Ich liebe eben „mein“ Rig! Und ich glaube: Es liebt mich auch und meine Karpfen besonders!“

 

Angesagtes Material

 

Auf dem Markt gibt es viele Ruten zum Karpfenangeln. Vor kurzem habe ich mich dazu entschieden, eine der Neuheiten von Radical für 2020 zu verwenden. Und zwar die Black Session Ruten mit einer Länge von 3,60 Metern und 3,00 lbs Testkurve. Sie sind vom Feeling her eher straff, puffern aber in der Spitze hervorragend, weshalb ein Ausschlitzen der Fische im Drill fast ausgeschlossen ist. Beim extrem leichten Gewicht dieser Ruten kann man schon mal an fallenden Pulverschnee denken. 

 

Ich habe die Black Session Ruten mit Insist Slow Rollen kombiniert, ebenfalls von Radical. Sie punkten mit einer genialen Schnurverlegung. Wie der Name schon sagt, haben die Rollen einen Spulenhub, der die Schnur langsam über die Spule verteilt. Dies stellt sicher, dass die Windungen genau nebeneinander liegen, welches beim Werfen erhebliche Vorteile bietet. Darüber hinaus hat die Rolle ein geringes Eigengewicht. Damit haben Rute und Rolle eine Gemeinsamkeit, die sich perfekt ergänzt.

 

Natürlich möchte ich Euch hier meine wichtigsten Fänge dokumentieren, die ich mit dieser großartigen Kombi auf die Matte gelegt habe. In Kürze wird es von mir noch einen tiefergehenden Artikel über die Radical Black Session Rutenserie geben. Auf ein Neues am Teich!

 

Euer Toby Beeloo