Sie befinden sich hier:

30.07.2020

Viel Vorarbeit – reicher Lohn!

Große Naturseen stellen Karpfenangler immer wieder vor Herausforderungen. Doch genau diese Hindernisse zu überwinden, bietet seinen speziellen Reiz! Zebco Europe Produktmanager Finn Kruse und sein Kollege Ole Korn setzten sich im Frühsommer genau diese Mission in den Kopf und berichten in den nachfolgenden Zeilen über Stellenwahl, Futtertaktik und Fangerfolg:

 

„Bereits auf den ersten Blick bot das knapp 800 Hektar große Gewässer in Schleswig-Holstein unzählige, potenzielle Fressstellen für Karpfen. Neben zahlreichen Muschelbänken, Schilfgürteln sowie Totholzablagerungen in Ufernähe stachen besonders einige Flachwasserplateaus ins Auge. 

 

Die ausgewählten Spots haben wir im Laufe der Gewässerrecherche immer wieder mit dem Schlauchboot angefahren, um Karpfen ausfindig zu machen. Waren aktive Fische am Platz, hieß es, deren Fressrouten zu lokalisieren, die durch krautfreie, aufgewühlte Bereiche leicht zu erkennen waren. Nachdem der Angelplatz auf den Meter genau festgelegt wurde, haben wir uns mit der Futterstrategie auseinandergesetzt. 

 

Aufgrund der hohen Fischaktivität an den Plätzen legten wir die Futterplätze mit einem Durchschnittsradius von gerade einmal zwei Metern eng begrenzt an. Durch regelmäßiges Füttern mit Tigernüssen, Mais und einzelnen 20 Millimeter Yellow Zombie Boilies von unserer Karpfenmarke Radical wurden genau diese Plätze von unseren Zielfischen immer wieder angenommen und in ihre Fressrouten fest integriert.

 

Die erste Session an diesem für uns neuen Gewässer wurde etwas ganz Besonderes und es lag Spannung in der Luft: Der erste Fisch erlöste uns um zirka 1:00 Uhr mitten in der Nacht. Er biss auf einer Wassertiefe von 70 Zentimetern und bescherte uns einen nervenaufreibenden Drill. Zwischen scharfkantigen Muschelbänken und versunkenem Totholz konnten wir die folgenden zwei Nächste viele weitere, tolle Karpfen überlisten. Fische, die vermutlich zuvor noch nie gehakt worden waren. Die ganze Vorarbeit hatte sich gelohnt und dieses spannende Abenteuer machte uns zu glücklichen Anglern.“