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07.02.2020

Quantum’s Q-Paddler – Gummifisch mit Killerinstinkt

Eines der erfolgreichsten Angelfachgeschäfte in Deutschland zu führen, ist seit vielen Jahren meine große Leidenschaft. Glückliche Angler werden gezielt beraten und gehen am liebsten mit neuen Errungenschaften gleich freudestrahlend vom Geschäft aus ans Wasser. Mir selbst fehlt leider oft die Zeit zum Fischen auf Hecht, Barsch und Zander. Sobald ich dann aber aktiv werde, um meinen Lieblingsfischen nachzustellen, brauche ich dementsprechend auch eine Köder-Geheimwaffe. Denn der richtige Köder ist der Killer. Aufgrund von Zeitmangel fällt bei mir viel Experimentieren flach. 

 

Obwohl ich als Raubfischangler mit einem erstklassig bestückten Angelgerätegeschäft aus dem Vollen schöpfen könnte, gibt es für mich nur eine einzige Wahl! Und die ist deshalb so wichtig, weil ich einem Schneidertag möglichst aus dem Weg gehen möchte. In der Vergangenheit haben meine Kunden immer wieder über großartige Fangerfolge mit den Qualitätsködern von Mann’s Bait berichtet. Als Quantum mir dann endlich den Q-Paddler-Gummifisch aus eben der Schmiede präsentierte, war mir sofort klar – der bringt Fisch!

 

Er sieht vielleicht nicht gerade umwerfend aus, gilt in Anglerkreisen aber schon jetzt als gnadenlose Fangmaschine. Und es gibt noch ein Sahnehäubchen! Das exzellente Preis-Leistungsverhältnis, welches bei den Kunden natürlich sehr gut ankommt. Den Q-Paddler empfehle ich jedem Angler, der mit Kunstködern noch nicht so wirklich erfolgreich gewesen ist oder möglicherweise gerade einsteigen möchte. Besonders, wenn Barsch und Zander im Fokus stehen, haben sich die 8er und 10er Q-Paddler als echte Geheimwaffe etabliert. 

 

Seine persönliche Visitenkarte ist das ausgeprägte Bewegungsmuster, welches ich bislang nur bei ganz wenigen Gummiködern gesehen habe. Der Q-Paddler erfordert nicht viel Kreativität bei der Führung, einfach Jiggen durch Zupfen mit der Rutenspitze oder durch Drehen der Kurbel reicht. Kurze aggressive Sprünge (ein bis zwei rasche Kurbelumdrehungen) verleihen den Shads dank ihrer flachen Rückenpartie ein nervöses Zittern über den ganzen Körper, was die Räuber reizt. Auch langsames Einleiern bringt Erfolg, aber dann bitte mit den größeren Q-Paddlern in 12, 15 oder 18 Zentimetern. In Kombination mit den Cast-Jig-Köpfen von Quantum sind die Q-Paddler eine echte Bank beim Werfen vom Ufer oder vom Boot aus. 

 

Mit folgenden Erfolgskombis bin ich immer im grünen Bereich: 

 

  • Für Barsche der 8 Zentimeter Q-Paddler sowie ein 10 Gramm Cast Jig in 1/0 für stehende Gewässer. Der 15 Gramm Cast Jig in 1/0 für weite Würfe bei Seitenwind oder leichter Strömung.
  • Für Zander der 10 Zentimeter Q-Paddler sowie ein 12 Gramm Cast Jig in 3/0 für stehende Gewässer. 15 und 17 Gramm Cast Jigs werfe ich bei Wind und etwas Strömung aus. Beim Vertikalangeln nehme ich einen 20 oder 25 Gramm Jig, ebenfalls am 3/0er Haken. 

 

Und dann kommt noch die Farbe zu Wort. So haben sich Sand Goby, Wakasagi, Original Appleseed und Proper Baitfish an klaren Baggerseen und Talsperren als gute Geister bewährt. Bei ungetrübtem Wasser und dem Einsatz von Pumpkinseed Chartreuse, Citrus Shad und Sweet Candy werden die Fische zu wahren „Knallbomben“. Zittern bis zum Schluss. Der Köder-Killer wartet und er macht keine Fehler.

 

Euer

 

Rocco Udewenz, Quantum Team