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06.12.2019

Browning Cup Österreich 2019

Der stetig wachsende Browning Cup übt gerade bei den Feederanglern eine unheimliche Faszination aus. So wundern sich die Veranstalter schon lange nicht mehr, dass Angler teilweise rund um den Globus fliegen, um an einer der größten Veranstaltungen Österreichs teilnehmen zu können. Die mittlerweile 15. Auflage fand wie immer in Ybbs, direkt an der Donau, statt. Blauer Himmel, mildes Wetter und eine malerische Herbstkulisse versüßten den Teilnehmern den Start in die Offensive.

 

Für ein Angelevent dieser Größenordnung müssen im Vorfeld gründliche Vorbereitungen getroffen werden, damit alles reibungslos über die Bühne geht. Die Verpflegung während der Veranstaltung muss gesichert sein, Plätze müssen markiert und ausgeschnitten sein, um diese problemlos befischen zu können, und, und, und... Unser Team ist dabei ein großer Gewinn: Jahr für Jahr setzen unsere Mitglieder alle Hebel in Bewegung, um für die teilnehmenden Angler ein unvergessliches Wochenende zu organisieren. Auch in diesem Jahr waren wir voller Zuversicht auf eine großartige Veranstaltung.

 

Und so verlief das Treiben an der Fischmeile: Gemeldet hatten sich 32 Mannschaften, die um den begehrten Titel angelten. Darunter natürlich hauptsächlich österreichische und deutsche Teams. Aber eben auch Mannschaften von weiter her: Besondere Ausdauer bei der Anreise bewiesen die Gäste aus Russland und Weißrussland, aus der Ukraine, Rumänien und der Slowakei.

 

Es wurde vorwiegend mit der Feederrute geangelt. Um die begehrten Donaufische wie Brassen, Barben, Nasen und auch Karpfen zu überlisten, galt es Distanzen ab 40 Meter bis über 100 Meter zu überwinden. Dabei stellte sich in den letzten Jahren immer wieder heraus, dass es die Weitenjäger waren, die wiederholt die Sektoren für sich entschieden. Wer auf große Distanz angelte, konnte auch dieses Mal Barben oder Brassen von bis zu vier Kilo erwischen. Wer auf kürzere Distanz angelte und auf Kleinfische ging, musste sich mächtig ins Zeug legen, um einen Ausgleich schaffen zu können.

 

Die Trainingsergebnisse an den Tagen zuvor waren durch die Bank sehr gut. Jeder Angler konnte Fische fangen, darunter teilweise auch einige Ausnahme-Exemplare. Alle fieberten auf eine optimale Veranstaltung hin. Auch wir vom Browning Team waren zuversichtlich, dass unsere Ergebnisse den Erwartungen entsprechen würden. Am ersten Bewertungstag konnten in der Spitze 23 Kilo Sektorengewicht notiert werden. Starke Regenschauer, die über das Land zogen, waren für die Angler nebensächlich, denn es galt Fische zu fangen! Eine Versorgungslücke gab es bei den Petrijüngern nicht, denn zwei fleißige Teams fuhren die Sektoren ab und belieferten sie mit Speisen und Getränken. Das fand bei den Anglern großen Anklang. Später gab es dann eine weitere Gaumenfreude: Bei einem alten Klassiker, dem „Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat“, konnten sie sich nach einem anstrengenden Tag wieder aufwärmen und Kräfte sammeln.

 

Der zweite Tag war angebrochen. Zur Freude schaltete der Regen an diesem Tag auf Durchzug. Die erneut ansehnlichen Sektorengewichte lagen bei bis zu 18 Kilo. Doch selbst diese Etappe ging zu Ende. Ehre wem Ehre gebührt: Die Angler warteten jetzt auf die Siegerehrung. Die Luft brannte vor Spannung! Wer konnte die Mannschaftswertung und wer die Einzelwertung für sich entscheiden? Wir  machten uns über die Wiegeblätter her und erstellten die Ergebnislisten.

 

Schließlich durften wir dem Team Mosella Niederbayern 2 aus unserem Nachbarland zum Sieg gratulieren. Platz 2 ging an das Team Fishingstore Match & More aus Niederösterreich und Platz 3 an das Team Krems 1, ebenfalls aus Niederösterreich. Die Einzelwertung konnte Florian Winkler vom Team Mosella Niederbayern 2 mit der Idealplatzziffer 2 gewinnen. Platz 2 ging an Mathias Haberzeth vom Team Fishingstore Match & More, ebenfalls mit Platzziffer 2 und Rang 3 an Jürgen Martin vom Team Sensas HMW Bergland 3 mit 3 Punkten. Glückwunsch an alle nochmals vom gesamten Veranstalter-Team!

 

Das gesamte österreichische Browning-Team und meine Wenigkeit bedanken sich nochmals bei unseren Gästen für den fairen und freundschaftlichen Umgang miteinander. Wir haben viel gelacht und gefachsimpelt. Von Kopf bis Fuß auf Feedern eingestellt, so wird es erneut sein, wenn wir uns 2020 an der schönen blauen Donau wiedersehen.

 

Für die Feederfans unter Euch, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind, die Veranstaltung findet im nächsten Jahr wie üblich am ersten Oktoberwochenende statt. Die Ausschreibung wird im zeitigen Frühjahr auf unserer Homepage veröffentlicht sein. Die Details zu den Ergebnissen findet Ihr ebenfalls auf unserer Homepage: www.browning-team-austria.com

 

Euer

 

Jürgen Fröschl, Team Browning Österreich