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18.10.2018

Luremasters 2018 – ganz schön durch den Wind!

Auch dieses Jahr nahmen mein Bootspartner Christian und ich am Raubfischwettbewerb „Luremasters“ im niederländischen Rheindelta teil. Unser Ziel war es, den tollen vierten Platz aus dem Vorjahr nochmals zu verbessern. Schon ein paar Tage vor dem Event trainierten wir daher an den zu beangelnden Bereichen des Rheindeltas. Gefischt haben wir vom Boot aus und das über drei Tage lang am Haringvliet, Hollandsdiep und am Volkerak.

Aufgrund des starken Windes wurde der zweite Wettkampftag leider von der Turnierleitung gecancelt. „Safety first“, denn kein Fisch ist es wert, bei einem Sturm mit dem Boot zu kentern und so ein Unglück zu riskieren. Selbstverständlich wurde diese Entscheidung auch von allen Teilnehmern akzeptiert. Etwas unverständlich war dann allerdings das Streichen des Hollandsdieps, einem bekannten Barsch- und Zandergewässer.

Schon in den Trainingstagen zuvor waren die Zander besonders eigenwillig und nur mit größter Mühe zu überlisten. Dagegen verhielten sich die Barsche völlig anders, selbst im Wettkampf erlebten wir wahre Fressorgien. In weniger als 20 bis 30 Minuten fingen wir an die 40 Barsche bis weit über 45 Zentimeter. Christian und ich staunten nicht schlecht. So etwas hatten wir lange nicht mehr erlebt.
Der erste Wettkampftag brachte uns zwei sehr gute Hechte mit einer Gesamtlänge von 220 Zentimetern. Am Ende reichte es damit für den sechzehnten Platz. Wir fingen zwar alle geforderten fünf Barsche und auch drei Hechte, angelten an den Zandern jedoch komplett vorbei. Trotz alledem schnitten wir besser ab, als so manch anderes Team, das ein oder zwei der geforderten sieben Zander landen konnte. Die Wenigsten fingen überhaupt die geforderten sieben Zander. Von 60 gestarteten Teams hatten nur vier das Glück, alle für die Wertung möglichen Fische auf die Messlatten zu legen. Das zeigt, wie schwierig es war. Dennoch genossen Christian und ich eine tolle Zeit und wir waren mit unserem Ergebnis sehr zufrieden. Für uns ein gutes Fundament, um mit Freude auf die nächste Veranstaltung zu blicken.

Einen großen Dank gilt Zebco Europe für die hervorragende Unterstützung im Vorfeld, insbesondere dem Produktmanager Dietmar Isaiasch. Er hat vor kurzem die genialen Q-Paddler ins Leben gerufen. Hier handelt es sich um einen Gummifisch aus dem Hause Quantum. Speziell entwickelt für die Barsch- und Zanderangelei. Der geflavourte Köder fing zudem unsere größten Hechte der Tour von 111, 109,5, 109 und 101,5 Zentimetern Länge sowie unzählige Barsche und während des Trainings auch die einzigen Zander, die wir dort zu Gesicht bekamen.

Daher können wir den Q-Paddler ausnahmslos und ohne Bedenken wärmstens empfehlen. Weiterhin fischte ich mit der neuen Quantum Vapor Rutenserie, die besonders feinfühlig und schnell agiert. Mit der Vapor Aggressor 7 bis 35 Gramm Wurfgewicht konnte ich beide Hechte von 111 Zentimetern und 109 Zentimetern während des ersten Wettkampftages in die Wertung bringen. Ebenfalls ein großer Dank an das Team der Echolotprofis. Unser Boot wurde mit der neuesten Humminbird Echolottechnologie und mit einem Minnkota Ulterra Elektromotor ausgestattet. Mit der Side Imaging Technologie konnten wir den einen oder anderen Barschschwarm ausfindig machen und gezielt anwerfen und waren hierdurch umso erfolgreicher.

Unsere nächste Herausforderung wird ein Wettkampf in Schweden sein: Die „Predatortour Schweden“ wird vom 25. bis 27.4.2019 erneut in Amal ausgetragen. Wir hoffen auf Eure Unterstützung und sind schon jetzt gespannt, ob wir unsere bisherige Bestmarke von sechs gefangenen Hechten mit einem Durchschnitt von knapp über 110 Zentimetern Länge noch ausbauen können.

Euer
Thomas Brandsch
Team Quantum