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17.01.2017

Prachtvoller Jahresausklang

Als leidenschaftlicher Karpfenangler haben mein Kollege Hendrik und ich ein Ritual, das Jahr an einem Karpfengewässer ausklingen zu lassen. An diesem besagten Tag, den 29.12., hatte der Wettergott für uns an der Elbe so einige Überraschungen im Gepäck: Von 3 Grad kühlem Wasser, schwindelnd hohem Luftdruck von 1040 hPa, bis hin zu heftigen Sturmböen und lautloser Stille im Wechsel überstanden wir alles und saßen nun entspannt am Wasser und nutzten diese Zeit, um das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Wie ein Film liefen die vielen Momente in unserem Kopf ab. Wir waren das ganze Jahr hoch motiviert. Ideen hatten wir ausgetauscht, neue Erkenntnisse gewonnen, viel ausprobiert und manchmal sind wir doch unseren alten Gewohnheiten treu geblieben und zu alt bewährten „Fangrezepten“ zurückgekehrt – ganz nach dem Motto – Back to the roots -, was früher ging, geht auch heute. Bei meinem anglerischen Jahresrückblick 2016 stellte ich fest, dass ich sehr zufrieden sein konnte – es war ein gutes Jahr. Trotzdem lief das Kopfkino unaufhörlich, wem diese vielen Fangrezepte nun mehr dienten, dem Fisch oder dem Angler? Da bog sich doch tatsächlich meine Angelrute! Die Karpfen waren anscheinend hoffnungslos dem Tigernussboilie von Radical verfallen, welche ich angeködert hatte. Somit wurde ich zum Jahresende noch einmal reichlich beschenkt. Mit zwei wunderschönen Schuppenkarpfen – wahre Goldschätzen von 11 und 14 kg Gewicht – konnte das Jahr ausklingen. Für mich hatte das Silvesterfeuerwerk 2016 damit schon vorzeitig begonnen.

Andre Buchmann