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30.05.2016

Mit Radical zum Erfolg!

Bewaffnet mit meinem neuen Karpfentackle, in Form der Ritual Carp II Ruten kombiniert mit den Carp Teaser FD Rollen, startete ich eine Wochenend-Karpfensession an meinem Hausgewässer. Dort muss ich präzise über hundert Meter weit werfen und daher entschied ich mich im Vorhinein für diese „schnellen“ Karpfenruten mit dünnen Powerblanks. Am Wasser angekommen machte ich umgehend die Ruten startklar, denn der späte Nachmittag war bereits angebrochen und ich hatte es in den Tagen zuvor nicht geschafft, meinen Spot anzufüttern.

Neben Partikel-Köder setzte ich zusätzlich auf die Yellow Zombie Boilies von Radical, die mir in der Vergangenheit bereits den einen oder anderen Fisch bescherten. Ein fruchtiger Boilie, der bei dem erwärmten Wasser die Karpfen aus der Reserve locken und seine Aromen unter Wasser ausspielen sollte. Eigentlich die richtige „Murmel“ für die aktuellen Bedingungen.

Jetzt hieß es zuerst ein paar Wurftests zu machen, um auch mit Köder hinterher genau den Platz in der Ferne anvisieren zu können. Ich war begeistert, denn die großen Entfernungen stellten für das Gerät keinerlei Probleme dar und die Köder landeten alle punktgenau im Wasser, wo sie auch hin sollten. 17.30 Uhr, die Köder waren platziert und ich machte es mir erstmal bequem, um von dem stressigen Alltag der vergangenen 24 Stunden ohne Schlaf und mit viel Arbeit runter zu kommen. Daraus wurde vorerst nichts, denn ein Bissanzeiger piepste plötzlich wenige Male und ich schaute sofort nach dem Rechten. Ehe ich allerdings überhaupt die Rute erreichte, sauste die Schnur los und die Bremse der Carp Teaser kreischte unaufhörlich vor sich hin. Ich nahm die Rute auf, drehte die Bremse mit einem Handgriff zu und nahm Kontakt zum Fisch auf. „Hänger!“ dachte ich zuerst, aber wenige Sekunden später gab der Gegner Gas und schwamm auf den offenen See hinaus. Jetzt konnte ich den Drill an der neuen Rute voll und ganz genießen, denn auch hier entpuppte sich der Blank als genial und die Kombination aus einer tollen Aktion gepaart mit viel Power ließ dem Fisch letztendlich keine Chance. Es war ein spannender Drill, bei dem mir der Karpfen immer wieder etliche Meter Schnur von der Rolle nahm, bis ich ihn Richtung Unterfangkescher dirigieren und ihn schließlich damit sichern konnte.

Ein U-Boot in Form eines Spieglkarpfen lag vor mir, wie ich ihn nur selten zuvor gesehen hatte. Der Körperbau war gigantisch, denn der Fisch wies eine Breite auf, die seines gleichen suchte. Voller Freude über das Erlebte, machte ich die Karpfenrute wieder einsatzbereit und beförderte den Köder zielsicher zum Spot. Jetzt unternahm ich den zweiten Erholungsversuch, machte es mir auf der Liege bequem und konnte diesmal meinen wohlverdienten Schlaf nachholen, bis ich in den frühen Morgenstunden von einem weiteren Fisch geweckt wurde. Der Biss kam an derselben Rute, wie den Abend zuvor und auch der Drill ähnelte exakt dem ersten. Einige Fluchten sowie Minuten später, konnte ich auch diesen Spiegler über den Kescher führen und schließlich auf die Abhakmatte legen. Es war wiederum ein Traumfisch, der eine massive Breite aufwies und ein hohes Gewicht auf die Waage brachte. Der Karpfen war zwar 3 Pfund leichter als der erste, trotzdem waren es alles in allem zwei brutale Fische, die man nicht alle Tage fängt und die mir eine grenzenlose Freude bescherten.

Das Resümee des Kurztrips fiel relativ einfach aus, denn es war eine fantastische Zeit am Wasser mit zwei Karpfen aus der 50 Pfund Klasse. Zusätzlich überzeugten mich die genialen Radical Karpfenruten und auch die Carp Teaser bewiesen mir, dass eine gute Karpfenrolle keinen Freilauf benötigt.

Ruwen Koring
www.ruwen-koring.de
www.catfish-hunters.de
www.team-black-cat.com