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10.03.2015

Jungle Jigging

Zusammen mit Adrian Prus machte ich mich Anfang Februar auf den Weg in den Dschungel von Nicaragua, nach einigen Flügen und einer dreistündigen Fahrt mit dem Boot über die Flüsse und Lagunen kamen wir an unserem Ziel an, der Rumble Sportsfishing Lodge.

Das Motto der Lodge lautet „Rumble in the Jungle“ , und genau das erlebten wir in den nächsten Tagen! Es ist unglaublich zu sehen, wenn Tarpone bis 100kg beim Rauben komplett aus dem Wasser springen und durch die Luft fliegen! Auf Tarpon wird hauptsächlich mit der Fliegenrute gefischt, darüber wird Adrian aber an anderer Stelle noch ausführlich berichten.

Nach den morgendlichen Raubzügen der Tarpone wurde es etwas ruhiger an der Oberfläche und wir konzentrierten uns auf die weiteren, sehr interessanten Arten, die wir beim Jiggen fangen konnten. Ganz besonders hatten es uns die Snook’s angetan, die wir schon nach den ersten Fischen in „Dschungelzander auf Extasy“ umtauften. Wir haben uns dort an den Flüssen klassische Stellen wie Einmündungen oder Kanten gesucht und wie beim Zanderangeln mit Gummifischen zwischen 12 und 16cm den Boden abgefischt, zum Einsatz kamen dort Smelt Shad und Rassel Shad in verschiedenen Farben. Bei den Jigköpfen mussten wir allerdings etwas aufrüsten, die Standardhaken für Zander hier in Europa sind den Fischen dort nicht gewachsen, sehr gute Dienste hat uns da der Darter Jig Head von Mustad geleistet, auch Tarpone bis 90kg konnten wir mit den Haken ohne Probleme landen!

Bei den Ruten und Rollen sind wir auch keine Kompromisse eingegangen und haben durchgehend die Quantum Blue Tuna Spin mit einer Quantum Cabo 80 gefischt. Viel leichter sollte man dort nicht fischen, da selbst Snook’s von 80cm schon sehr kampfstark sind und einige brutale Fluchten hinlegen. Neben den Snook’s hatten wir als „Beifang“ auf Gummifische auch immer wieder Tarpon, Jack Crevalle und Goliath Grober, die das Gerät doch etwas mehr gefordert haben.

Am letzten Tag dachte ich mir noch, dass der Spruch „Großer Köder, großer Fisch“ sicher auch im Dschungel passt und hing einen 22cm Smelt Shad in den Karabiner, keine zehn Minuten später sollte ich recht behalten, als sich ein etwa 60kg schwerer Grooper den Shad einsaugte und mir noch einige schweißtreibende Minuten bescherte!

Noch ein paar Worte zum Thema Sonnenschutz. Wenn man als Mitteleuropäer dort in die Äquatorregion reist, muss man sich schon Gedanken über den Schutz vor der intensiven Sonneneinstrahlung machen. Mit dem langärmligen Specialist Trikot und dem Multi-Scarf hatten wir einen perfekten Schutz für Oberkörper, Arme und Gesicht/Kopf! Also wer eine Tour in solche Länder plant, nicht nur ans Tackle sondern auch an die richtige Kleidung denken!

Gruß Florian Meyer

Weitere Infos über so eine Tour in den Dschungel unter http://www.getawaytours.eu/de/  oder robert@getawaytours.eu