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04.02.2013

Winterangeln am Forellensee macht Spaß

Leider sind die Fischbestände an vielen öffentlichen Gewässern in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen. Somit ist das Zielfischangeln auf leckere Edelfische für uns Angler oft sinnlos geworden, denn nur noch einzelne Fänge oder Glücksfänge werden heutzutage erzielt.  Auf Grund dessen werden Angelparks und Forellenteiche - wie zum Beispiel der Forellenhof Ittertal bei Eberbach - immer beliebter und haben einen großen Zulauf. Denn dort können wir an einem Angeltag erstklassigen und qualitativ hochwertigen Speisefisch wie Regenbogenforellen, Bachsaiblingen, Bachforellen, Lachsforellen selber fangen. Aber auch an diesen Tageskartenteiche springen uns die Fische nicht von selbst in die Bratpfanne, denn gerade jetzt im Winter solle man ein paar grundlegende Regeln der Fischerei beachten: Im Winter stehen die Salmoniden am Gewässerboden und sind träger als in denn wärmeren Jahreszeiten. Deshalb führen jetzt nur spezielle Winter-Montagen, Teigformen und eine langsame Köderführung zum Erfolg. Ich fische im Winter am liebsten den schwimmenden Spirolino. Der hat den Vorteil, dass ich immer genau weiß, auf welcher Wassertiefe sich mein Köder befindet. Wichtig ist hierbei, dass man die Wassertiefe im Forellensee kennt. Falls nicht, einfach vor dem Angeln mit einen Schwimmer und Bleigewicht die Tiefe genau ausloten. Angel-Köder: Im Winter Teigformen kneten, die sich auch bei sehr langsamer Köder-Führung gut drehen, ein empfehlenswerter Teig ist der Quantum Magic Trout Bait. Diesen gibt es in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen zu kaufen. Bienenmaden und Dendrobenas (Würmer) sind auch sehr fängig und auf jeden Fall zu empfehlen. Angel-Rute: Weil Forellen bewegte Köder gerne attackieren bzw. fressen, sollte die Rutenspitze sensibel sein. Ideal sind daher Forellenruten wie die aus der Quantum Magic Trout-Serie.   Euer Peter Merkel