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27.02.2012

Testbericht zum Rod Pod von Radical

Radical hat im neuen Jahr 2012 zwei neue Rodpods heraus gebracht. Einmal den Radical Guardian und den Gigantica. Dominik Schnell aus dem Team "Angel-Alarm" wird Euch im folgenden Testbericht den Rod Pod Radical Gigantica vorstellen und auf Herz und Nieren prüfen.

Im folgenden Testbericht möchte ich Euch gerne den Rod Pod Gigantica vorstellen und meine eigenen Erfahrungen an Euch weiter geben.
Geliefert bekommt man den Rod Pod in einer praktischen Tasche, die mit zwei Tragegriffen sowie einem Tragegurt für die Schulter bestückt ist. Die Transporttasche hat die Ausmaße von ca. (L)x(B)x(T) 1,10 x 0,24 x 0,11 m. Zudem wurde die Tasche mit dem Logo von Radical (Quantum) bestückt, was auf mich einen sehr guten Eindruck macht. Selbst die Reisverschlüsse von der Tasche erweisen sich als sehr gut.

Nach dem Öffnen der Tasche kommt der Pod zum Vorschein. Schön im dezent schwarzen Lack. Zu sehen sind sechs Füße, eine Mittelstange, zwei Halter und die Buzzer Bars für vier Ruten. Das alles ist sehr beindruckend und wiegt zusammen gerade einmal fünf Kilogramm, da er aus Aluminium hergestellt wird.

Zum Pod:
Der Pod ist mit vier Füßen bestückt. Jeweils zwei Stück sind von ca. 0,45m - 0,80m und ca. 0,55m - 0,90m teleskopierbar. Zudem sind auch noch zwei Füße von ca. 1,00m - 2,00m teleskopierbar, um den Pod auch als Highpod nutzen zu können.

Die Füße sind mittels schöner, griffiger Kunststoff-Knäufe an den Enden der Mittelstange befestigt. Um die Füße genau gleichmäßig zu arretieren, sind an den Kunststoff-Knäufen Markierung mittels Strichen hervorgehoben, so dass die Füße immer gleich eingestellt werden können, um eine richtige und gute Standfestigkeit zu garantieren.

An den Füßen befindet sich die stabile Mittelstange. Diese lässt sich von ca. 0,98m auf 1,63m telekopieren. Was einen Vorteil verschafft, um auch sehr gut 13’ Ruten darauf abzulegen. An den Enden der Mittelstange befinden sich Einbuchtungen, in denen die Halter eingesteckt werden, die später die Buzzer Bars halten. Die Halter werden ebenfalls mit guten, griffigen Kunststoff-Knäufen an den Kopfseiten verschraubt.

Die Buzzer Bars werden auf die Halterungen gesteckt und mittels kleiner Schrauben, die auch einen griffigen Kunststoffknauf haben, festgeschraubt. An dem vorderen Buzzer Bar kann man zudem auch den Neigungswinkel verändern – je nachdem, wie man den Rod Pod stehen hat. Dadurch hat man den Vorteil, die optimale Lage der Bissanzeiger und Ruten zu erreichen.

Mein Fazit:
Sehr schöne Verarbeitung. Sprich Verschraubungen, Materialstärke und Standfestigkeit haben einen Pluspunkt. Zudem lässt der Pod sich durch seine Leichtigkeit und sein geringes Packmaß gut verstauen. Auch der Aufbau bekommt der Pod Pluspunkte: Dieser ist im Handumdrehen stabil aufgestellt, in jeder Situation anwendbar und der Angler kann sich dadurch schnell aufs Wesentliche, das Angeln, konzentrieren.

Preis-Leistung: Topp

Euer Dominik