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15.04.2010

5 Flüsse in 10 Tagen!

Gemeinsam mit meinem Angelpartner Florian Selzer plante ich bereits im kalten Winter einen Trip, der wie sich im Nachhinein herausstellte, nicht nur unserem Material sondern vor- allem auch uns selbst körperlich und geistig alles abverlangte. Unser Plan war es fünf Flüsse in nur zehn Tagen zu befischen.


Vier dieser fünf Flüsse waren nicht nur für uns, sondern auch für die ,eisten Wallerfischer ein absolutes Neuland. Doch auch diese Tatsache sollte mich als Mitglied des Black Cat Teams nicht davon abhalten, neue Wege zu gehen. Dank Internet hatten wir schnell die für uns interessanten Gewässer ausfindig gemacht. Denn eine gute Planung ist für solch einen Trip wohl das wichtigste.



Unser erstes Ziel war ein knapp 1300km entfernter und 115 Km langer Fluss nahe der spanischen Grenze im Süden Frankreichs. Nach einem weiteren zwei Tage langem Stopp an einem weiteren französisches Gewässer sollte es entlang der Cote d Azur weiter in meine alte Heimat nach Italien gehen, um dort natürlich den all bekannten Fluss Po und zwei seiner Zuflüsse zu befischen.



Ziel dieser auf Grund eines sehr engen Zeitplanes eher harten und stressigen Tour war es, in kürzester Zeit möglichst viel über die einzelnen Gewässer zu erfahren, um im nächsten Jahr längere und gezieltere Trips dorthin unternehmen zu können. Doch Petrus wollte uns wohl durch seine ständigen Wetterkapriolen einen Strich durch die Rechnung machen. Denn von Sonnenschein über starken Wind, heftigsten Dauerregen, Hagel und sogar Schnee hatten wir auf unserer Reise wohl alles dabei. Doch durch das perfekte Black Cat Taschenprogramm waren wir bestens auf jede Wettersituation eingestellt. Glaubt mir eins: Nach einem Temperatursturz von 16 auf 2 Grad sind einmal nass gewordene Kleidung oder wichtige Zubehörteile nicht mehr trocken zu bekommen.



Wir konnten an allen fünf Gewässern mehrere Waller zu einem kurzen Landgang überreden. Um es etwas genauer auszudrücken, wir konnten in neun Angeltagen genau 30 Fische fangen, von denen sechs länger als zwei Meter waren.

Euer Markus Eule