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16.10.2008

Am Fuße der Lofoten Efjord Sjøhus - Ein Reisebericht vom Quantum-Sea-Team




Ein Reisebericht vom Quantum-Sea-Team


Von der Planung bis zur Ankunft

Ein Jahr Planung mit glühenden Telefonleitungen und überfüllten e-mail Postfächern liegt hinter uns. Nun stehen wir am Hamburger Flughafen und wollen mal wieder gen Norden fliegen. Unser Teamkollege Sascha ist bereits vor einigen Tagen mit dem Auto aufgebrochen, um noch einen Zwischenstopp in Foldvik machen zu können, wo seit Dezember 2007 sein kleiner Bruder Andre mit Frau lebt und arbeitet. Also, ein schönes Urlaubsanfangsgetränk zu uns genommen und dann ab in den Flieger.

Der Flug geht mit „SAS“ von Hamburg über Kopenhagen und Oslo nach Evenes, dem Flughafen von Narvik-Harstadt.


Nach dem wir nun im 3. Flieger sitzen, macht es auf einmal „Booonggg“ und es heißt:

„Ladies and Gentleman. We’ll arriving Evenes in a few Minutes. Please take your seat in the upsite position and fasten your …………”.




Die Boing 737-700 schraubt sich nun langsam über und durch die Fjorde von Narvik.

Plötzlich rumpel, rumpel und wir sind gelandet. Zum wiederholten Male in Evenes, aber dieses Mal wollten wir ein neues Camp testen und erkunden.

Es sollte wieder ein Gebiet in Nord-Norwegen sein. Eins, was es noch zu erkunden galt und wo nicht schon alles abgefischt ist ;-).

Andre und Matze von Din Tur gaben mächtig Gas und hatten am Ende doch so einige Camps für uns zur Verfügung. Es wurde ins „Auge gefasst“ und wieder verworfen und so ging es diverse Male hin und her, bis am Ende ein neues Camp am Efjord zur Sprache kam. Dieses Camp war 2008 fertig gestellt, quasi noch ein sehr jungfräuliches Revier bzw. ein Camp im Aufbau, was es nun zu testen galt. Laut den beiden von Din Tur, sollte dieses Gebiet eher dorsch- und seelachs-lastig sein. Kveite und Co. sollten eher nicht zu erwarten sein, was wir allerdings dementiert haben, denn die Seekarte sagte für uns etwas anderes aus, aber dazu später mehr.


Am Flughafen erwartete uns dann auch schon Kjersti, die Besitzerin des Camps, um uns dann nach Efjord-Sjøhus zu bringen.

Also alle Taschen in einen Kleinbus gepackt und dann 10 min. Busfahrt bis zu einem kleinen Schnellboot, welches uns über den Ofotenfjord gebracht hat.



Alleine diese kurze Überfahrt bewirkte schon ein kleines Lustgefühl auf’s Fischen, denn im Hafenbecken standen schon schöne Sei von beachtlicher Größe. Die Überfahrt war geschafft und wir schleppten unsere Sachen in 2 weitere Fahrzeuge, die uns dann ins Camp brachten. Bis auf einen „kleinen“ Zwischenfall, wo uns ein Elch in das Auto laufen wollte, war es eine sehr schöne und ruhige Fahrt. Das mit den Elchen sei hier normal, denn die gibt es im Überfluss, so sagte es zumindest Kjersti. Der Gesamttransfer vom Flughafen bis ins Camp dauerte ca. 1 Std.





Die ersten Eindrücke

So, nun waren wir angekommen und der Urlaub konnte auch für mich beginnen, denn ich bin da immer ein wenig unentspannt, bis wir am gewünschten Ort angekommen sind.  


Sascha war bereits vor Ort und hatte auch schon die Lebensmittel auf die beiden Häuser aufgeteilt und sogar einige Ruten aufgetacklet, wobei wir eigentlich damit gerechnet hatten, dass er zum Fischen ist. Also hatten wir erst einmal die Hausübergabe, wobei ich sagen muss: „vom Feinsten“. Die Ausstattung der Hütten lässt wirklich keine Wünsche offen und es gibt sogar ausreichend große Töpfe, man kann also ohne Probleme auch für 6 Personen und mehr kochen. Vom allerfeinsten ist auch das kleine WC im Obergeschoss, sodass man nachts, wenn man mal ein kleines Bedürfnis hat, nicht erst die Treppen, im Halbschlaf, herunterfallen muss. Zu den Booten gibt es dann auch nicht viel zu sagen, denn die Kvaernø mit einem 50PS Yamaha-Motor, die direkt vor dem Haus liegen, sprechen für sich. Ausgestattet sind sie mit einem Garmin GPS-Map 420s (Echolot und Karten-Plotter). Weltklasse ist auch das kleine Haus zwischen den Wohnhäusern, wo sich die 2 Gefriertruhen und

2 weitere Schlachtplätze befinden. Hier hatten Kjersti und ihr Mann Reidar eine tolle Idee, indem sie eine Infowand eingerichtet haben, an der man den Wetterbericht für die nächsten Tage, den Tidenkalender und Bilder von guten und schönen Fängen findet. Da dieses Camp relativ neu ist, gab es noch nicht allzu viele Bilder, aber die, die dort hingen, waren schon beeindruckend. Also hieß es für uns fischen, fischen und nochmals fischen, um die Wand mit schönen Fischbildern zu füllen. Und so viel vorweg, wir haben sie gefüllt.





Die ersten Tage fischen und das Revier bzw. die Landschaft


Vom Revier her kann ich nur sagen, dass ich so eine schöne Umgebung wie am Efjord noch nicht in Norwegen gesehen habe, denn hier lässt die Natur keine Wünsche offen.

Sei es die Flora oder Fauna, nein wirklich, eine echte Augenweide und Urlaub pur.


So, nun war der erste Morgen gekommen und wir fuhren mit 3 Booten im Konvoi Richtung Fjordausgang zum Ofotenfjord und wollten mal sehen, was da so läuft. Nach nur wenigen Angelminuten kam schon der erste Funkspruch, dass unser Peter die erste Kveite landen konnte. Leider war diese zu klein (ca. 70cm), sodass er sie mit einem Küsschen und besten Grüßen an die Ur-Oma wieder hat schwimmen lassen. Doch plötzlich verneigte sich die Rute von Gunther, der auf meinem Boot mitfuhr und es gab ein paar schöne Schläge, aber es zeigte sich sehr schnell, dass dies keine Kveite ist, sondern ein stattlicher Seewolf von 9kg und 100cm. An diesem Tag konnten wir noch mehrere Seewölfe (Stonis) überlisten, wobei Jens noch einen schönen von 7,5kg fing und dabei mal ein Auge riskierte! ;-)




Leider hatten wir an den ersten Angeltagen den „leichten norwegischen Landregen“, sodass wir meist nur von morgens bis abends gefischt haben und die nächtlichen Touren haben ausfallen lassen. Aber nur in den ersten Tagen!!!!!

In den nächsten Tagen teilten wir uns auf, um das Revier besser zu erkunden und gute Fischplätze zu finden. Auf einmal kam von Jens ein hektischer Funkspruch, der lautet: „Sascha drillt eine Scheibe“. Was bei näherem Nachfragen heißen soll, dass Sascha gerade eine Kveite am Haken hat und diese schon seit einiger Zeit drillt. Der Biss kam in einer Wassertiefe von 80 Metern, allerdings deutlich über dem Grund. Nach ca. 20 min. war der Spuck dann vorbei und Sascha konnte eine Kveite von 22 kg landen. Dies aber auch erst im 2. Ansatz, denn Jens war mit der Harpune nicht so ganz treffsicher. Den Adrenalinausstoß bei Sascha kann man sich vorstellen! Gleichzeitig ging eine SMS an die Din Tur Jungs, denn die Geschichte mit den Kveiten hatte sich ja nun erledigt und es sollte nicht die Letzte sein.


Am nächsten Tag wollten wir dann einen weiteren Weg, auf ein Sandplateau im Ofotenfjord, gegenüber dem Efjord-Ausgang unternehmen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es früh morgens los und nach einer leicht rauhen Fahrt konnten wir endlich wieder angeln und in Tiefen von 14m – 80m auch schöne Dorsche bis 30 Pfd. fangen.



     

An dieser Stelle und an diesem Tag stand der Fisch hier regelrecht gestapelt, denn so wie unsere Sunrise-Fat-Boys (Twister) den Grund berührten, wenn sie denn überhaupt den Grund berührten, waren die Ruten nach kürzester Zeit krumm. Jörn und Peter hingegen verschwanden nach kurzer Zeit wieder, denn sie wollten eine Kveite und wo so viel Dorsch steht, das ist die Chance auf eine Kveite ja relativ gering. Ja, Jörn wollte eine Kveite und was soll ich sagen, er bekam eine Kveite. Von Peter kam über Funk die Durchsage: „Jörn drillt eine Kveite, nicht so groß, aber Kveite“. Sie war ihm beim Schleppen mit Naturköder (Hering) in einer Wassertiefe von 50m, wobei der Köder auf ca. 40-45m geführt wurde, eingestiegen. Nach 1-2 Fluchten war der Fight dann aber zu Ende und Jörn konnte sich über eine knapp 9kg schwere Kveite freuen.

  

So, da wir jetzt 2 Helis innerhalb von 2 Tagen erlegen konnten, sollte es dann wohl auch ein schönes Mahl geben. Unser Jörn nahm sich dem Ganzen an und verwandelte die Heli-Köpfe mit ein wenig Kräuterbutter, Gewürzen, aufgebackenen Brötchen und einer Flasche Wein zu einem sehr schmackhaften Dinner.

Also die “Heliköpfe a la Jörn“ waren hervorragend. Ich denke, mit dem Ding kann er im Fernsehen, neben Tim M….  auftreten.

    

Beim nächsten Aufwachen war sie plötzlich da, die Sonne. Sie strahlte mit so einer Kraft, dass wir die warmen Klamotten erst einmal nur einpackten, aber nicht angezogen haben. Heute ging es durch die „Karibik“ und dann hieß es wieder ausschwärmen, um die fängigsten Angelplätze zu finden. Ja, wenn ich heute an die „ Karibik“ denke dann wird mir immer noch ganz warm ums Herz, denn in diesem Schärengebiet sieht es bei Sonnenschein tatsächlich aus, wie in der Karibik. Gerade bei Niedrigwasser kommen sehr schöne, schneeweiße Sandstrände zum Vorschein.




Allerdings darf man trotz schöner Sandstrände und dem türkis-farbenem Wasser die Konzentration nicht verlieren. In diesem Bereich sollte man sich anfänglich zu 100% auf das GPS verlassen, denn sonst nimmt man sehr schnell mal die falsche Abkürzung und der Motor  bzw. das Boot ist hin. Nebenbei läuft bei Gezeitenwechsel in der Karibik eine sehr starke Gezeitenströmung. Gerade in den engeren Bereichen erfordert es doch ein wenig fahrerische Erfahrung und Routine. Ansonsten kann es einem ganz schnell wie folgt ergehen!


Nebenbei gibt es auch in diesem Bereich sehr viele Vögel, wie den Papageientaucher, den Austernfischer und natürlich unzählige Adler.


Dann war es mal wieder so weit und die Funke gab laut. Erneut hatte Sascha wohl etwas größeres am Haken, doch dieses Mal sollte es keine Kveite sein. Im Hintergrund hörten wir ihn etwas von einer LKW-Plane „faseln“. Die Rute war einfach nur krumm und leicht zu kurbeln ging es auch nicht. Jens wusste erst gar nicht, was er zuerst in die Hand nehmen sollte. Harpune, Gaff oder doch lieber die Harpune? Am Ende war es dann doch das Gaff, denn was da bei Sascha am Haken hing war ein Breiflabb, also ein Seeteufel von knapp 22 Pfd.!




Während Sascha nun am Fotografieren war bzw. fotografiert wurde, hieß es für uns anderen Leute, weiter die markanten Stellen befischen, denn Dorsche sollten es sein und wenn möglich, die größeren Exemplare von über 20Pfd.. So war das Ziel und auch das sollte erreicht werden, denn kaum waren die Bilder von Sascha im Kasten, da folgten auch schon die nächsten Meldungen, wie: Gunther Dorsch 32Pfd., Alexandra Dorsch 24Pfd. und auch ich konnte einen schönen Dorsch von 26Pfd. landen.

Und plötzlich wieder eine Kveite, wie sollte es anders sein, natürlich bei unserem Peter, natürlich wieder zu klein und somit zurück ins Wasser. Also hatte Peter jetzt schon 2 Ur-Omas informiert und die Frage war, kommt sie auch?


Aber auch er sollte an diesem Tag noch einen Mitte 20Pfd. Dorsch landen.     




Im Hafen bzw. am Steg wieder angekommen, hieß es schnell die Fische aus dem „Pelz“ hauen und dann die „Grillung“ vorbereiten. Wir hatten uns an diesem Abend mit Kjersti und Reidar und deren 2 kleinen Kindern zum Barbecue verabredet und da wollten wir natürlich pünktlich sein.  Alexandra hatte dann schnell die Tische zusammen geschoben und eingedeckt und ich soweit den Grill vorbereitet, denn es gab Nackensteaks, Pute, Pferdewurst, und Currywurst vom Grill. Peter und auch Alexandra waren derweil dabei die Bratkartoffeln zu brutzeln, als unsere Vermieter kamen.  Ach ja, auch Andre, Sascha’s kleiner Bruder, der aktuell in Foldvik wohnt, war mittlerweile bei uns eingetroffen, denn er wollte den nächsten Tag mal mit uns zum Fischen fahren. Wie soll es bei solch einem gemütlichen Barbecue auch anders sein, es wird etwas später. Also war es am nächsten Tag nichts mit dem frühen Aufstehen, wir fuhren erst gegen 10 Uhr raus auf die Fjorde.


Heute sollten dann einmal die Hausmänner Sascha und Andre eine schöne „Klatsche“ von ihrem Papa bekommen. Kuddel rief über Funk: „Ich habe meinen „kleinen“ Jungs mal gezeigt, wie man große Fische fängt. Da kann ich nur sagen: „Richtig so Kuddel, denn von irgendjemanden müssen sie das Anglerblut in den Adern ja haben.



                                    

Nebenbei sei gesagt, dass Kuddel mit seinen über 70 Jahren, uns in jedem Jahr unterstützt und uns begleitet.


Da das Wetter an diesem Tag nicht ganz so schön war, brachen wir das Fischen etwas früher ab. Peter und ich legten uns gleich ein wenig aufs Ohr, denn wir wollten in der Nacht noch eine von mehreren guten Rotbarschstellen austesten. Also fuhren wir so gegen 22:00Uhr Richtung Fangplatz. Während der Fahrt, die bei 20kn so 35min. dauert, hatten wir uns natürlich so einiges zu erzählen und konnten dann auch schön die Natur genießen, denn mittlerweile war es fast windstill geworden.

             

Peter wollte an diesem Abend mit einem Pilksystem fischen und ich versuchte es mit einem Naturködersystem. Die Naturköder, in diesem Fall Heringe, hatten uns Kjersti und Reidar am Vormittag organisiert. Gerade der Hering ist ein Top-Köder für Rotbarsche, im Gegensatz zum Seelachs. Also die 6 Haken mit kleinen Heringsfetzen bestückt und dann die erste Drift so bei relativ flachen 130m angesetzt. Wir hatten viel Glück, denn nach nicht einmal 5 Minuten kamen die ersten Bisse und als die Ruten dann immer mehr in ihre Aktion gingen, hieß es mal wieder kurbeln. Was sich dann in den nächsten Stunden so abspielte, kann man sich sicherlich vorstellen. Peter hingegen war ein wenig genervt, denn sein Pilksystem hatte nur 3 Haken! ;-)




Aber nicht nur die Rotbarsche zeigten sich in dieser und auch in den nächsten Nächten von der besten Seite, sondern auch das Wetter, denn es wurde klarer und immer wärmer. Der Wettergott machte es sogar möglich, dass wir die Mitternachtssonne sehen und bei voller Fahrt genießen konnten.


An einem der nächsten Tage fuhren wir dann in das Gebiet, welches auf der Din Tur Karte unten links eingezeichnet ist. Wir fuhren nach „Sandvikskallen“ bzw. „Ørstkalskjæret“. Hier erhofften wir uns ebenfalls schöne „Scheiben“ und evtl. ein paar Dorsche. Aber nix da, denn hier lagen die Dorsche gestapelt und auch hier konnten wieder einige jenseits der 20Pfd. gecatcht und released werden. Plötzlich wieder die Meldung: „Heli-Kontakt“! Wer sollte es anderes sein, als wieder unser Peter, der dieses Mal mit leichtem Geschirr unterwegs war. Und wieder war es ein kleiner Halbstarker, der zurückgesetzt wurde. Das war also der 3. für Peter in diesem Urlaub, den er zurückgesetzt hat. Ich kann vorweg nehmen, dass er auch keinen vernünftigen mehr bekommen hat. Aber im nächsten Jahr, da sind dann alle maßig und bringen wohl noch ihre Ur-Omas mit, so war zumindest seine Aussage. „Dann wollen wir ihm mal die Daumen drücken. An diesem Tag wurde auch als Beifang ein schöner Steinbeisser gefangen und von wem? Natürlich von „uns“ Peter und auch Sascha konnte einen schönen Dorsch fangen. Bei der Heimfahrt konnten wir dann schön miterleben, wie die Wolken bzw. der Nebel über die Berge in das Tal und auf den Fjord zogen, echt der Hammer.




Als sehr Interessant erweisen sich im Efjord auch die unzähligen Untiefen und die dadurch entstehenden Strudel und Strömungskanten, auch unter den 3 Brücken entsteht bei Gezeitenwechsel ein so starker Straumen, dass es wirklich nicht ganz ohne ist, dort durch zu fahren. Laut Kjersti soll es der 3. stärkste Straumen in Norwegen sein. Auch diese Straumen bilden sich am Ausgang des Fjordes, wo die kleinen Seelachse bis ca. 2kg dann mehr als gestapelt stehen. Je weiter wir dann in den Fjord hinein fuhren, desto größer wurden die Seelachse, wobei die größten, die wir an das Band bekommen, hatten so bis max. 5kg.

 

So nun soll dann auch langsam Ende der Geschichte sein, doch ein paar sehr wichtige Dinge müssen wir noch „los werden“.

 „Wir, das sind“: Das Quantum-Sea-Team






hinten von links nach rechts:

Jörn Kolbe, Klaus-Peter Pleschke, Karl-Heinz Hausmann, Gunther Cohrs, Alexandra Leiss und Jens Heiner

Vorne: Sascha Hausmann und Sven Weide


Auf diesem Wege möchten wir uns einmal bei dem „Hörminator“ und bei Din-Tur-Matze für ihr vorbildliches Engagement bedanken. Jungs, dass war mal wieder Top-Arbeit von Euch und ihr hattet nur soweit Recht, dass der Brotfisch der Dorsch ist. ;-)




Aber nicht zu vergessen sind Kjersti Mikkelsen und Reidar Eriksen, denn Euer Service ist einfach vorbildlich und 100%ig gut. Egal was wir benötigten, ob Benzin, ob Lebensmittel, ob Köder oder auch wenn unser Bier mal wieder aus war, ihr habt uns alles am nächsten Tag besorgt, echt klasse, Tusend Takk!


Jeden Tag war einer von den Beiden bei uns, um zu fragen, ob wir etwas benötigen oder ob wir etwas vermissen. Meistens war Kjersti schon mit dem Fotoapparat am Steg, wenn wir heim kamen, denn wir müssen immer an ihrem Wohnzimmer vorbei, sodass sie uns immer gesehen hat. Die Bilder der größten Fische wurden dann ausgedruckt, einlaminiert und an die bereits erwähnte Infowand gepinnt. Zum Abschied bekam jeder eine einlaminierte Seekarte incl. einem Bild vom Camp und von seinem größten Fisch. Danke, das ist wirklich eine nette Idee. Alexandras und meine Karte hängen schon bei uns an der Wand. Wenn ihr jetzt noch in diesem Jahr den Trockenraum für die Angelkleidung fertig stellt, dann seid ihr nahezu perfekt. Aber auch so wie es jetzt ist, kann ich/wir das Camp Efjord Sjøhus nur wärmstens empfehlen.




Wenn ich Schul-Zensuren vergeben sollte, dann folgende:

Zustand Boote+Equipm.:    1 (Tip-Top)

Zustand Haus:        1 (1 A)

Zustand Filetierplatz:    2 (4-6 sind gut, aber bei 12 Personen wird’s etwas eng)

Service vor Ort:        1 (mehr geht nicht)

Revier (Natur):        1 (habe noch nichts Besseres im Norden gesehen)

Revier (Angeln):        2 (hauptsächlich Dorsch)


P.S.:

Für Norwegenneulinge und Bootsunerfahrene, kann ich nur die Bootsversicherung für 300NOK in der Woche empfehlen, denn wenn etwas passiert, seid ihr versichert.


Viel Petri Heil für alle Norwegenfans sagt


Sven Weide

-Quantum-Team-Deutschland-