Sie befinden sich hier:

18.09.2006

Robert Langford



Ich bin mehr oder weniger im Wohnzimmer meinen Großeltern zum Angler geworden. Zu meinen ersten Erinnerungen gehören Nachmittagstunden auf dem Schoß meines Großvaters, in denen er mir über seine Fahrten um Kap Horn erzählte. Er verließ seine Heimat, ein kleines walisisches Fischerdorf, schon mit 12 Jahren und ging um die Jahrhundertwende auf einem Walfänger zur See. Das harte Leben an Bord, die Stürme, die Kämpfe mit den Walen, aber vor allem der fabelhafte Reichtum der Ozeane und der fremden Länder waren so einprägsame Bestandteile seiner Geschichten, dass diese Element mich heute noch fesseln.


Als ich groß genug war, um einen Wunsch zu äußern, musste mich meine Mutter oder eine meiner Schwester zum Park begleiten, dort gab es einen Teich: Rotaugen, Aale und Barsch waren nun nicht mehr sicher. Nach meiner Ausbildung in Liverpool zum Schiffstechniker und später auch Berufstaucher lebte und arbeitete ich in Australien und Neuseeland und arbeitete dort teilweise auch als Fischer. Wasser, die Lebewesen darin und vor allem das Meer und seine Bewohner haben mich immer fasziniert. Als ich mich vor fast 25 Jahren in Deutschland niederließ, erst mit meiner Frau Gisela und später mit Kindern, entdeckte ich zunächst, wie schwierig es sein kann, Zeit für das Angeln zu finden, und dann später wie viel Spaß es macht, Kindern das Angeln beizubringen.


In einer Zeit, in der das Meeresangeln in Deutschland nicht so populär war wie heute, spürte ich das Interesse anderer für meine anglerischen Unternehmungen und freute ich mich über die Gelegenheit, in der Angelzeitschrift Blinker darüber zu schreiben. Aus Idealismus hat sich inzwischen ein berufliches Arbeitsfeld entwickelt. Die Welt des Angelns hört für Deutsche nicht mehr an der deutschen Küste auf, vielmehr werden vielfältige Praktiken und Methoden aus dem Ausland erfolgreich übernommen. Wenn ich durch meine Erfahrungsberichte und Vorträge dazu beitragen kann, freut mich das besonders, fast so sehr wie das Angeln selbst.


Das Angeln in Norwegen hat in den letzten Jahren mehr und mehr meiner Zeit in Anspruch genommen. So habe ich jetzt eine Reihe spannender Projekte zu diesem Thema laufen, z.B. Fernsehbeiträge, ein Buch und DVD-Filme werden demnächst auf dem Markt sein. Aber am spannendsten ist, dass ich dort in Zukunft zunehmend andere Angler begleiten und anleiten werde. Auf die Fänge und Erlebnisse freue ich mich schon jetzt.


Bei meinen Reisen und anglerischen Unternehmungen, die mich auch in extreme Gegenden wie die Faröer-Inseln, Mittelamerika oder Asien führten, begleitet mich immer auch ZEBCO-Angelgerät. Nicht weil ich von ZEBCO angestellt bin oder bezahlt werde, sondern weil ich gutes, funktionelles Angelgerät benötige, das mich nicht im Stich lässt, wenn es darauf ankommt.


Gern teile ich mit ZEBCO meine Erfahrungen mit ihren Produkten, in der Gewissheit, dass ZEBCO eine interessante Firma ist, die perfekte, am Markt orientierte Produkte entwickeln und vertreiben möchte. Eine solche Zusammenarbeit ist ein Vergnügen für mich!


Robert Langford